Vom Blog zum Verkauf: So schreibst du eine Salespage, die überzeugt
Eine gute Salespage folgt einer einfachen Formel: „Das ist das Problem. Das ist die Lösung. Und deshalb bist du hier richtig.“ Sie baut Vertrauen auf, nimmt Einwände vorweg, zeigt deine Expertise und verbindet Logik mit Emotion. Denn am Ende entscheiden selten Design oder Farben über eine Buchung, sondern die Texte auf der Salespage.
Ein Satz, der mir wieder gezeigt hat, worum es geht: „Besucher zahlen keine Rechnungen. Kunden schon.“ Klingt banal, hat es aber in sich. Viele Selbstständige stecken viel Herzblut in Blogartikel, Social Media und Reichweite. Aber genau der Ort, an dem aus Interesse eine Buchung wird, wird stiefmütterlich behandelt: die eigene Salespage.

Was ist eine Salespage?
Eine Salespage, auf Deutsch Verkaufs- oder Angebotsseite, ist die Seite auf deiner Website, die ein bestimmtes Angebot vorstellt und zur Buchung oder Anfrage führt. Sie ist das Ziel, auf das Blogartikel, Newsletter und Social Media hinführen.
Die Formel für eine überzeugende Salespage
💡 „Das ist das Problem. Das ist die Lösung. Und deshalb bist du hier richtig.“
Problem: Beschreibe die Situation deiner Wunschkundin so, dass sie sich wiedererkennt. Mehr dazu in Dein Angebot muss ein echtes Problem lösen.
Lösung: Zeig, was sich durch dein Angebot verändert, und erst dann, wie du arbeitest.
Warum du: Erfahrung, Haltung, Kundenstimmen. Warum ist sie bei dir richtig?
Welche Aufgaben muss eine Salespage erfüllen?
Vertrauen aufbauen: echtes Foto, Kundenstimmen, klare Angaben.
Einwände vorwegnehmen: Preis, Zeit, „Ist das was für mich?“, am besten in einem FAQ-Bereich.
Expertise zeigen: konkrete Beispiele statt allgemeiner Versprechen.
Logik mit Emotion verbinden: eine kleine Geschichte statt nur Fakten und Aufzählungen.
Einen klaren nächsten Schritt bieten: ein Button, ein Termin, eine Buchung.
Und das ist keine Theorie: Wenn Kundinnen nach einem Kauf gefragt werden, was für ihre Entscheidung am wichtigsten war, nennen sie immer wieder dasselbe. Nicht die Farben. Nicht das Design. Sondern die Texte auf der Salespage.
Vom Blog zum Verkauf: So hängt alles zusammen
Deine Blogartikel bringen Menschen auf deine Website. Damit daraus Kunden werden, sollte jeder Artikel zu einer passenden Salespage führen. Deshalb gehört an das Ende jedes Artikels ein klarer Hinweis auf das Angebot, das zum Thema passt.
✏️ Mini-Check für dich: Wenn eine Interessentin heute auf deiner Angebotsseite landet: Erkennt sie in den ersten Sätzen ihr eigenes Problem wieder?
Häufige Fragen
Wie lang sollte eine Salespage sein?
So lang wie nötig, um die Fragen deiner Wunschkundin zu beantworten. Für ein kleines Angebot reicht oft eine kurze Seite, für ein hochpreisiges Programm darf sie deutlich länger sein.
Gehört der Preis auf die Salespage?
In den meisten Fällen ja, zumindest als Einstiegspreis oder Preisrahmen. Mehr dazu in meinem Artikel über Preise auf der Website.
Was ist der Unterschied zwischen Salespage und Startseite?
Die Startseite gibt einen Überblick über dich und alle Angebote. Die Salespage konzentriert sich auf ein einziges Angebot und führt gezielt zur Buchung.
Überzeugt deine Angebotsseite schon?
Im Website-CheckUp schaue ich mir deine Angebotsseiten mit den Augen deiner Wunschkunden an: Wird das Problem klar, die Lösung verständlich, der nächste Schritt eindeutig? Du bekommst konkrete Verbesserungsvorschläge und einen Strategie-Call.
Über die Autorin

„Ich bin Claudia, Wix-Expertin und Marketing-Profi mit über 15 Jahren Erfahrung. Ich helfe Selbstständigen und Experten, mit ihrer Website sichtbar zu werden und ihre Wunschkunden zu überzeugen: mit einer klaren Botschaft, einer durchdachten Strategie und Technik, die einfach funktioniert. Ich liebe es, komplexe Technik einfach zu machen.“


